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Blühende Tibetische Gebirgsbanane

tibetische gebirgsbananeEs handelt sich um eine Scheinbananenart, keine klassische echte Banane, doch im Aussehen einer Banane, abgesehen von den Blüten und Früchten, sehr ähnlich. Sie stammt aus Yunnan/China, wo sie bis in Höhen von 2700 m hinauf wächst. Sie wird 1,80 m hoch, unter günstigen Bedingungen auch höher, und eignet sich deshalb für kleinere Gärten. Sie bildet einen konischen Pseudostamm, der wesentlich dicker als bei der Musa Basjoo ist, die Blätter sind bläulich und robust. Ebenso außergewöhnlich wie die Wuchsform ist die Blüte. Sie ist bizarr, gleicht eher einer riesigen gelben Artischocke. Leider zerstören die Blüten durch ihr enormes Gewicht die Wuchsform der Pflanzen, doch die Schönheit der Blüten selbst entschädigt dafür. Die Blütenstände sind bis zu 9 Monate haltbar. Auch die Früchte haben keine Ähnlichkeit mit Bananen, sie sind eher kleine Samenkapseln.

In Yunnan wird diese Art als Viehfutter, vor allem für Schweine, angebaut. Zudem werden die Rhizome von der Bevölkerung gekocht und als Delikatesse zubereitet.

Die Rhizome überleben bis -8°C Bodentemperatur, die Blätter erfrieren ab -2°C. Die Pflanzen können mit den gleichen Winterschutzmassnahmen wie die Bsajoo im Freien überwintert werden. Ein erster Versuch auf der Nordseeinsel Helgoland hat sogar gezeigt, dass Musella lasiocarpa sich als erstaunlich windfest erwiesen hat.